Kleiner Buchstein (SG II) aus dem Mühlbach-Tal
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Wer den Kleinen Buchstein besteigen möchte, der sollte den Kletter-Schwierigkeitsgrad II fest im Griff haben, auch im Abstieg, oder kundige Begleitung und entsprechendes Sicherungsmaterial mitnehmen. Der...
Wer den Kleinen Buchstein besteigen möchte, der sollte den Kletter-Schwierigkeitsgrad II fest im Griff haben, auch im Abstieg, oder kundige Begleitung und entsprechendes Sicherungsmaterial mitnehmen.
Der Zustieg durch das Mühlbach-Tal ist wunderschön, aber anstrengend und im oberen Bereich auch etwas mühsam.
Für den eigentlichen Gipfelaufstieg ist eine luftige Felskletterei (SG II) hin und zurück zu bewältigen, die durch rote Punkte gekennzeichnet ist und mit ausreichend Bohrhaken versehen, um schwächere Besteiger am Seil zu sichern.
Wegbeschreibung:
Vom Parkplatz aus folgt man dem Forstweg taleinwärts bis zu einer Weggabelung bei einem Forsthaus. Hier hält man sich rechts (Hinweistafel „Kl. Buchstein – SG II“) und biegt auf den Wanderweg 644 ab.
Kurz hinter der Abzweigung führt die Markierung auf einen Steig nach links in den Wald. Der Pfad erreicht eine Forststraße, der man nach rechts über eine Kehre hinweg folgt, um bald danach wieder auf den Steig rechts abzubiegen. Ein weiterer Forstweg wird überquert und man folgt den Markierungen auf der gegenüberliegenden Seite, ohne sich von den zahlreichen Ziehwegen in die Irre leiten zu lassen. Nach ca. 1,5 h Gehzeit erreicht der Pfad die Latschenzone und führt dort in Kehren steil bergauf.
Auf einer Höhe von 1485 m am Otterriegel zweigt nach links ein markierter Steig zur Tieflimauer ab. Geradeaus und sehr steil bergauf geht es hier weiter in Richtung Kleiner Buchstein. Die Pfadspur ist stark erodiert und etwas unangenehm zu begehen. Entlang von verblassten Markierungen führt sie hinauf zu einem Schein-Sattel und dort rechts in die Latschen hinein, wo es bald im Zick-Zack über einen sehr steilen Schrofenhang weiter bergauf geht. Ganz oben quert man nach rechts zum Latschenrand und trifft dort auf den Aufstiegsweg, der von Griesbach heraufführt. Nach links oben geht es nun auf den Sparrenriegel (1790 m, Heli-Landeplatz) mit seinem grandiosen Blick auf den Kleinen Buchstein. Von hier geht es flach am westlichen Wandfuß entlang bis zu einer Rampe mit einem Stahlstift. Dahinter scharf nach links biegend liegt der senkrechte Einstieg in die Gipfelwand (SG II), die sich jedoch nach wenigen Metern bereits etwas zurücklehnt (rote Punkte, vereinzelt Stifte, Bohrhaken). Nach der ersten Steilstufe geht es auf einem wegartigen Band nach links weiter, bei einem roten Pfeil wieder nach rechts und auf Bändern bergauf bis zu einem Sattel, von wo aus noch einmal eine kleine Wand zu überwinden ist, um das Gipfelkreuz zu erreichen.
Der Rückweg folgt dem Hinweg, wobei beim Abklettern besondere Vorsicht geboten ist.
Ano
Ano
Ano
Wanderausrüstung und Helm, ggf. auch ein Seil, Gurt und Sicherungsmaterial.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.
Für den Gipfelaufstieg muss SG II muss absolut sicher beherrscht werden, da man auf derselben Route auch wieder absteigt.
Steinschlaghelm verwendet!
B115 (Ennstalbundesstraße bis Großreifling, dort auf die L705 in Richtung St. Gallen; Abzweigung bei Erb in den Mühlbach-Graben (grüne Hinweistafel „Mühlbach – Ennstalerhütte“) und auf einem Schotterweg bis zum Parkplatz vor dem Fahrverbot.
Parkplatz „Ennstalerhütte“ im Mühlbach-Tal
Da die Einstiegsstelle in den Gipfelaufstieg auch gleich den schwierigsten Abschnitt darstellt, kann man sich hier gut „herantasten“ und ggf. auch ein oder zwei kurze „Probeabstiege“ absolvieren.
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