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poslední příspěvek: 3 months ago
3 months ago

veraltete Schiffschaukel, keine oder sehr schlechte Beschilderung

Verbindungsbereiche Reiteralm ↔ Hochwurzen (4-Berge-Skischaukel)**

Unsere Kritik richtet sich vor allem auf die **Skischaukel-Verbindungen**, insbesondere zwischen **Reiteralm und Hochwurzen**. Genau hier zeigt sich ein gravierendes Defizit.

Wir sind

in der Reiteralm eingestiegen

und mussten **mehrere Abfahrten absolvieren**, um überhaupt die

Verbindung zur Hochwurzen

zu finden. Ursache ist nicht mangelnde Erfahrung, sondern eine **Beschilderung, die seit 10–20 Jahren nicht mehr zeitgemäß ist**.

  • Die Wegweiser (Stand 2025) sind **kleinformatig, überladen und aus der Distanz unlesbar**.
  • **Hinweise auf Skischaukel-Verbindungen fehlen**. Stattdessen wird vorausgesetzt, dass Gäste **Abfahrtsnamen oder Liftbezeichnungen auswendig kennen**. Das ist nicht Aufgabe des Gastes.
  • Nach dem

Ausstieg aus dem Sessellift ganz oben auf der Reiteralm

muss man **rund 200 m leicht bergauf schieben**, um ein Schild überhaupt lesen zu können. Das ist unverständlich und in dieser Form bislang nirgends erlebt.

  • Aus 50 m Entfernung

ist nicht erkennbar, **welche Route wohin führt**.

Die Konsequenz: Man muss **bei jeder Orientierung zur Tafel fahren, anhalten und suchen**, wo die jeweilige Bahn oder Verbindung liegt. Das ist nicht zeitgemäß.

Wir sind

Vielfahrer

und regelmäßig unterwegs in **Sellaronda (Dolomiten)**,

Hochkönig

und **Obertauern**. Dort ist Standard:

  • **großformatige Schilder**,
  • **klare Routenlogik**,
  • eindeutige Richtungen

(„Runde links / Runde rechts“),

  • **Orientierung aus mehreren hundert Metern Entfernung**.

Dort funktioniert Skischaukel – hier nicht.

Zusätzlich enttäuschend sind die **veralteten Verbindungslifte**. Anlagen, die **bereits um 1990 nicht mehr tragbar gewesen wären**, führten

an einem Montag in der Off-Season

zu **massiven Wartezeiten**, während andere Lifte im Gebiet praktisch leer waren.

Grundsätzlich kann ein Betreiber investieren, modernisieren oder es lassen. **Problematisch wird es**, wenn sich diese Defizite **nicht im Preis widerspiegeln**. Die **Liftpreise liegen auf dem Niveau moderner Top-Skigebiete**, die:

  • effizientere Verbindungen haben,
  • mehr effektiv nutzbare Pistenkilometer bieten,
  • und bei denen man **keine 30–45 Minuten an Verbindungsliften verliert**.

Fazit:

Skigebiet Schladming wirbt weiterhin mit dem Anspruch, eines der besten Skigebiete Österreichs zu sein.

Gerade bei Skischaukel-Logik, Beschilderung und Verbindungsliften wird diesem Anspruch aktuell jedoch klar nicht gerecht.

pl
3 months ago @MonacoFranze71

Vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung und die konkreten Anmerkungen zur Beschilderung im Skigebiet. Wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst, da eine gute Orientierung für unsere Gäste ein wichtiges Thema ist.

Ihre Hinweise zur Lesbarkeit, Platzierung und Größe der Beschilderung leiten wir gerne an unser Marketing-Team wie auch an das der Kollegen der Reiteralm weiter.

Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns darauf aufmerksam zu machen.

3 months ago @MonacoFranze71

Sorry,
nehmt euch an der Kasse einen Pistenplan mit und studiert ihn während der Liftfahrt, ist ja nicht so schwierig. Anscheinend fehlt es doch ein bisschen an Erfahrung, wenn man die Skischaukel (nicht Schiffschaukel) Verbindungslifte nicht findet.
Wir sind seit 25 Jahren 2x/Jahr ein Wochenende in Schladming, und haben uns noch nie verfahren, und früher war es noch viel schwieriger.
Und sich über einen einzigen Verbindungslift zu beschweren (ich weiß, es ist der uralte Doppelsessel), der meines Wissens privat ist, find ich schon sehr frech. Sie haben erst die Skischaukel nach Haus wieder mit Gondelbahn und Sessellift verbessert. Das ist schon jammern auf hohem Niveau.

3 months ago @Roland Lindinger 1

@Roland Lindinger

Ich könnte wetten, dass du aus Deutschland bist – grandioser kann ein Kommentar kaum sein.

Du schreibst selbst, dass du seit 25 Jahren zweimal jährlich ein Wochenende dort fährst und dich entsprechend auskennst. Grandiose Aussage – genau das ist ja der Punkt. Wer ein Gebiet über Jahrzehnte regelmäßig besucht, kennt selbstverständlich jede Verbindung im Schlaf. Das ist Routine, nicht Qualität der Orientierung.

Es ist jedoch nicht unsere Aufgabe, den Pistenplan sowie sämtliche Gondeln und Verbindungslifte auswendig zu lernen. Dafür gibt es in jedem Skigebiet Tafeln und Wegweiser. Trotzdem danke für den nicht ganz so schlauen Tipp mit dem Pistenplan.

Wir haben auch nie bemängelt, dass es keine Tafeln gibt. Unser Kritikpunkt ist ein anderer: Die Tafeln stehen teilweise an völlig unlogischen Stellen, mit einem Layout und einer Schriftgröße, die vor 30 Jahren schon nicht mehr zeitgemäß gewesen wären. Aus der Distanz sind sie kaum lesbar. Teilweise sind sie so positioniert, dass man vom Lift kommend mit den Skiern gar nicht sinnvoll daran vorbeifährt. Man muss anhalten, querfahren oder sogar ein Stück schieben, um sie überhaupt lesen zu können. Genau das ist nicht zeitgemäß.

Und wir reden hier nicht von einem kleinen Hügel, sondern von bis zu 99 Liftanlagen – darunter 15 Seilbahnen/Gondeln, 24 Sessellifte sowie 60 Schlepp- und Übungslifte – und insgesamt 86 verschiedenen Pisten. Genau deshalb sollte eine Skischaukel-Verbindung auch ohne Insiderwissen logisch, klar und aus der Distanz erkennbar funktionieren. Davon lebt eine Skischaukel bekanntlich.

Wer seit 25 Jahren dort unterwegs ist, kennt natürlich jede Ecke. Für Gäste, die das Gebiet zum ersten Mal besuchen oder nur alle paar Jahre kommen, sollte Orientierung dennoch intuitiv funktionieren – ohne jahrzehntelange „Betriebszugehörigkeit“.

Moderne Skigebiete – Obertauern, Hochkönig, Zillertal, Saalbach-Leogang oder die Sellaronda – lösen das mit großformatiger Beschilderung, klarer Routenführung und erkennbarer Skischaukel-Logik. Das ist heute Standard.

Und ja – wenn bei einem Premium-Preisniveau eine Verbindung unverhältnismäßig Zeit kostet, darf man das erwähnen. Ob ein Lift privat betrieben wird oder nicht, ist für den Gast völlig irrelevant. Der Skipass gilt für das gesamte Gebiet, wird jährlich teurer – also muss auch die Infrastruktur entsprechend mitwachsen.

Wenn Schladming damit wirbt, eines der besten Skigebiete der Welt zu sein, dann sollte auf einer Hauptverbindungsroute zwischen zwei Bergen kein Lift aus den 1980er-Jahren stehen. Anspruch und Realität sollten zusammenpassen.

Und vielleicht – ganz ironisch gemeint – wäre es sinnvoll, vor dem nächsten Kommentar nicht nur den Pistenplan, sondern auch einmal kurz die Policies und Guidelines zu studieren, bevor man losschreibt. Schaden kann es jedenfalls nicht.

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