Rheinsteig 14. Etappe von Kestert - St. Goarshausen (Nord-Süd)
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Wegbeschreibung
An der Straße wendet man sich rechts, nutzt aber bald eine kleine Treppe, um links auf einen herausfordernden Pfad abzubiegen. Stramm führt der RS durch Gehölz und Niederwald bergan,...
Wegbeschreibung
An der Straße wendet man sich rechts, nutzt aber bald eine kleine Treppe, um links auf einen herausfordernden Pfad abzubiegen. Stramm führt der RS durch Gehölz und Niederwald bergan, bis er die Wiesen und Felder bei Oberkestert erreicht. Zügig läuft man durch die kleine Siedlung zurück in die Natur. Kurz genießt man noch den Blick über die offene Flur, dann taucht man in den Wald ein und wendet sich dem Pulsbachtal zu.
Weit talaufwärts quert man den Bach und folgt zunächst einem Forstweg Richtung Rhein. Dann wechselt man links auf einen Pfad in die steile Hangflanke. Die Strecke wird zunehmend anspruchsvoll und verlangt sehr gute Trittsicherheit, während man Schritt für Schritt Höhe gewinnt. Vom felsigem Grund aus eröffnen sich immer wieder tolle Blicke, allerdings sollte man zum Ausschauhalten besser stehen bleiben.
Schließlich ist der Aufstieg oberhalb der Klamm geschafft und es folgt entspanntes Waldwandern. Immer wieder rücken nun Felsen ins Blickfeld, tatsächlich wurde hier jahrhundertelang beidseits des Rheins Erz gewonnen. Nach kurzem Abstieg erreicht man eine tolle Aussicht auf Ehrenthal. Unsichtbar ist der alte, mittlerweile geflutete Tunnel unter dem Fluß, der die rechts- und linksrheinischen Gruben per Lorenbahn miteinander verband.
Der RS biegt ins Hinterland und führt bergwärts. Dabei passiert man den Zuweg nach Ehrenthal und alte Halden. Der Bergbaulehrpfad gesellt sich zum RS und immer wieder präsentieren Tafeln Wissenswertes zum Bergbau.
Der RS wechselt in freie Flur und führt zur einladenden Schutzhütte am Sachsenhäuser Feld. Nach einer Pause taucht man erneut in den Wald ein, wo es in weiten Serpentinen hinab nach Wellmich geht. Dort folgt man der Bachstraße nach links, bis rechts der Fußweg zur Burg Maus abbiegt. Die hat man bereits beim Abstieg erspäht und neugierig meistert man nun den kurvenreichen Pfadanstieg. Dann steht man vor dem Tor der beeindruckenden Burg, die von den Herren der Burg Katz verächtlich den Spitznamen „Maus“ bekam.
Der RS biegt neben dem Burgtor auf einen Pfad, der stramm und in etlichen Windungen weiter bergan führt. Unterwegs belohnen tolle Aussichten auf Burg und Rhein die Anstrengung. Endlich lichtet sich der Wald und man darf auf die Wiesen des Plateaus wechseln. Nun folgt eine herrliche Passage am Rand der Hangkante. Gehölze, Felder und Wiesen dominieren die Landschaft und immer wieder laden Aussichten und Rastgelegenheiten zum Verweilen ein.
An der Hütte beim Parkplatz Nochener Brünnchen knickt der RS rechts ab und führt zu einem Sendemast an der Hangkante. Hier hat man nun die Wahl zwischen dem „normalen“ Rheinsteig und einem Kletterabenteuer auf dem Rabenacksteig (mit gelben Schildern markiert). Beide Routen treffen sich etwas unterhalb wieder. Auf schmalem, steilen Pfad windet sich der RS hinunter ins Hasenbachtal, wo man den Rand von St. Goarshausen erreicht. Nach Querung der Nastätter Straße endet die Etappe unweit der Bahnunterführung.
Aktivity na trase
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