Leonhartsberg-Runde
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Es sah einfach zu gut aus - ein schöner Rundweg zeichnete sich da aus den Karten ab. Also mit dem Zug nach Bad Ischl. Von dort geht man dann allerdings noch eine gute Stunde bis zum Einstieg - nicht immer...
Es sah einfach zu gut aus - ein schöner Rundweg zeichnete sich da aus den Karten ab. Also mit dem Zug nach Bad Ischl. Von dort geht man dann allerdings noch eine gute Stunde bis zum Einstieg - nicht immer an den schönsten Teilen Bad Ischls, aber immer hin an der Ischl entlang. Dann geht es rauf - und das wortwörtlich. Durch den Wald ziehen sich steile Serpentinen bis zum ersten Gipfel, dem Walterskogel. Dort heißt es erstmal, ordentlich verschnaufen. Doch von dort verläuft der Weg praktisch über der Baumgrenze und gibt Blicke in alle Richtungen frei. Ob runter nach Bad Ischl, rüber zur Kathrin oder zum Schafberg. Und nur noch weitere 300 Höhenmeter und man erreicht den nächsten Gipfel, den Gartenzinken. Also frisch ans Werk und noch verläuft der Weg auch ohne Steigung. Dann allerdings die Erkenntnis: Die 300 Meter geht es gerade bergauf. Eventuelle Serpentinen, die sich einmal dem Fels entlang gezogen haben mögen, sind längst verschwunden. Und es werden harte 300 Meter. Immer öfter denkt man sich: Das muss es jetzt gewesen sein. Und immer noch geht es weiter - bis man plötzlich oben ist. Dann geht es am Grad entlang Richtung Leonhartsberg. Kurze steile Aufstiege inklusive. Der freie Blick entschädigt für große Strapazen. Runter geht es dann zeitweise ebenso steil wie bergauf. Etwas unterhalb der Jagdhütte muss dann die Entscheidung fallen: Runter zum Einstieg und die Straße zurück nach Ischl oder über den Gspranggupf. Obwohl es hier wieder bergauf geht und die Kondition schon etwas belastet ist, wird doch der Weg über den Gspranggupf gewählt. Nach kurzer Zeit wird's wieder steil und man vermeint schon, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Bald aber wird's menschlicher und in leichterer Steigung geht's zum bewaldeten Gipfel. Durch den Wald ist auch nicht allzu viel zu sehen. Aber - der Weg ist OK, also weiter. Und runter geht`s bis zu einem Güterweg. Den darf man dann entlang schreiten und wer's riskieren will, kürzt zumindest ein kurzes Stück ab. Dann geht's hinaus Richtung Jantzen. Einige Kreuzungen lassen einen des Öfteren zweifeln, ob man auch den richtigen Weg wählte, besonders, da sich dieser doch hinzieht. Schließlich findet man sich aber neben dem Kaiserpark wieder (zu sehen gibt es hier durch den Zaun nichts) und dann ist es nicht mehr weit bis Ischl. Noch ein Abstecher durch den Stadtplatz und man findet sich am Bahnhof wieder. Fazit: Eine sportliche Runde, die in der Höhe bei gutem Wetter durch schönen Fernblick entschädigt.
Nur in Bad Ischl. Keine am Berg! Kein Wasser am Berg!
Ano
Ano
Ano
Gute Schuhe, genügend Wasser
per Bahn nach Bad Ischl
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