Göller über Schindlergraben und Turmmauer
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Es ist wohl keine Übertreibung zu behaupten, dass der untere Schindlergraben und die Turmmauer die beiden spektakulärsten Landschaftsformationen am Göller darstellen. Beide sind von senkrechten Felswänden...
Es ist wohl keine Übertreibung zu behaupten, dass der untere Schindlergraben und die Turmmauer die beiden spektakulärsten Landschaftsformationen am Göller darstellen. Beide sind von senkrechten Felswänden geprägt, die fast an die Dolomiten erinnern, jedenfalls aber ans Tote Gebirge. Auch ein Wasserfall ist im Schindlergraben zu finden.
In dieser Region wandert man auf alten und unmarkierten Pfaden, die heute nur noch wenig begangen sind. Der Abstieg von der Göllerhütte zur Turmmauer ist ein Stück weit sogar weglos. GPS, Track und elektronische Karte sind daher empfehlenswert.
Nur in der Gipfelregion des Göllers verläuft dieser Rundtour auf markierten und allgemein bekannten Wegen. Dafür darf man an Wochenenden im Sommer auf der Göllerhütte mit freundlicher Bewirtung rechnen.
Wegbeschreibung:
Von der Parkbucht an der B21 aus geht man am kombinierten Rad-Fuß-Weg leicht bergab zum Ahornhof und dort auf einem Schotterweg nach rechts durch den Hof hindurch, wo man die Turmmauer und den Schindlergraben direkt vor sich hat. Auf einer Brücke überquert man einen Bach und biegt gleich dahinter auf einen Weg nach rechts, der am Rand einer Wiese entlang und in den Wald hineinführt. Dort wo der Hauptweg nach links biegt, geht man geradeaus auf einer wiesenbewachsenen Fahrspur weiter. Bald schwenkt diese Spur etwas nach links und erreicht nach einer kurzen Steigung eine Gabelung. Hier muss man sich nach rechts wenden und den Bach überqueren. Auf der anderen Seite des Baches beginnt ein deutlicher Steig, der sofort nach rechts in den Wald hochzieht. Bald geht es in westlicher Richtung steil bergauf, teilweise in engen Kehren, und an einigen Felsen vorbei. Man erreicht eine Scharte, wo der Pfad wieder taleinwärts schwenkt. An einer überhängenden Felswand entlang geht es leicht bergauf weiter. Bald wird der Steig flacher und führt hoch über der Schlucht des unteren Schindlergrabens dahin. Über einige schrofige, etwas ausgesetzte Stellen hinweg geht es flach bergauf weiter. Schließlich senkt sich der Pfad hinunter in den Graben und zum Bach, dem man von hier an entlang von Steinmännern folgt. Weiter oben verläuft der Pfad taleinwärts gesehen etwas links oberhalb des Talgrundes und geht allmählich in einen wiesenbewachsenen Ziehweg über. Schließlich erreicht man eine Traktorspur, die von rechts kommt, und folgt ihr taleinwärts bis zum Ende einer Forststraße, wo man geradeaus zu einer Wiese weitergeht und damit die Schindleralm erreicht hat. Hier hält man sich rechts, wo schon bald eine unauffällige, aber doch sichtbare Pfadspur in den dichten Wald hineinführt. In einer Schneise geht man ein Stück weit gerade weiter, bis bei einem Metallstück an einem Baum (einer ehemaligen Hinweistafel?) ein unauffälliger Steig im 90-Grad-Winkel nach rechts in den Wald abbiegt, bald schräg bergauf führt, wo er bald auf deinen Forstweg trifft. Dieser wird überquert und man geht am Steig oberhalb der Böschung bis zu einer weiteren Forststraße weiter, auf die man nun einschwenken muss. Leicht ansteigend geht es am Forstweg weiter, bis dieser nach links biegt und flach wird. Hier zweigt man ca. 20 m vor einem Hochsitz scharf nach links weglos in den Wald an und folgt einem Geländerücken bergauf, wo schon bald der alte Steig wieder erkennbar wird, dem man anschließend bis auf den Gipfel des Gsenger folgen kann.
Vom Gsenger aus geht man am Kamm entlang weiter und bergab, wo man schon bald auf den markierten Aufstieg trifft, der vom Gscheid auf den Göller führt, und diesem nach links bis auf den Gipfel des Göllers folgt.
Vom Göller aus folgt man dem markierten Wanderweg zur Göllerhütte.
Von der Göllerhütte aus steigt man noch ein Stück weit und über einige Kehren hinweg am Wanderweg ab. Dort, wo dieser Weg flacher wird, verlässt man ihn und biegt scharf nach links ins Gelände ab, wo Steigspuren zunächst leicht bergauf und in den Hang hineinführen. Hinter einem Geländeübergang wird der Pfad deutlicher und führt bald wieder bergab bzw. etwas auf und ab, bis er eine Lichtung erreicht hat. Hier bleibt man am linken Rand und nimmt nach wenigen Metern eine deutliche Grasrinne auf, die in den Wald hinunterführt und der man bergab folgt. Bald erreicht man eine Forststraße, unterhalb der sich die Rinne im Wald fortsetzt und in die man sehr steil in einem Bogen rechtsherum hinuntersteigt. Je weiter rechts, desto einfacher ist dieser Abstieg, darunter quert man wieder nach links in die Rinne zurück und folgt ihr talwärts, bis sie auf die von links kommende Hauptrinne trifft. Hier quert man auf die linke Seite hinüber und nimmt eine alte Fahrspur auf, die bald deutlich flacher wird, aber weiter bergab führt. Hinter einem Schwenk nach links erreicht man eine weiter Forststraße, wo einige Meter links versetzt ein flacher Wiesenweg nach rechts abzweigt und dem Grabenverlauf bergab folgt. Dort wo dieser Wiesenweg endet, darf man nicht im Graben weiter bergab gehen, sondern muss einen fast unsichtbaren Steig aufnehmen, der waagrecht nach links in Richtung Wald quert und damit den Graben verlässt (GPS und Track verwenden!). Bald wird dieser Pfad deutlicher und führt weit oberhalb des Kl. Göllerbaches bzw. dessen Rinne leicht bergab, bis er die Turmmauer erreicht hat.
Am Sattel vor der Turmmauer zweigt ein deutlicher Pfad nach links unten ab, dem man in Kehren talwärts folgt, wobei es zunächst sehr steil bergab geht. Unten wird der Pfad im Wald flach und biegt nach rechts, wo er in einen Ziehweg mündet, dem man nach links folgt und am Waldrand auf die Aufstiegsroute trifft, der man rechts zurück zum Ausgangspunkt folgt.
Ano
Ano
Wanderausrüstung.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind für diese Tour erforderlich, ebenso ein wenig Wegesucher-Sinn.
Auf der B21 über St. Aegyd nach Kernhof und weiter in Richtung Gscheid. Hinter dem Ahornhof biegt die Straße nach rechts und gleich danach wieder nach links, anschließend folgt ein schwacher Schlenker rechts und wieder links: In dieser zweiten schwachen Linksbiegung befindet sich am bergauf gesehen rechten Straßenrand eine kleine Bucht, in der es möglich (und nicht verboten) ist, max. zwei Autos abzustellen, ohne jemanden zu behindern.
Das Parken in der Nähe des Ausgangspunktes für diese Tour ist eine Herausforderung:
Parkbucht an der Straße oberhalb des Ahornhofes siehe „Anfahrt“.
Alternativ dazu kann man auch in Kernhof parken und am kombinierten Rad-Fuß-Weg zum Ahornhof wandern.
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