Pilgern im Remstal (2): Weg und Weite - Böbingen bis Schwäbisch Gmünd
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Die zweite Etappe des Remstal-Pilgerns hat ihren Charme durch schöne Ausblicke auf die Ostalb. Die Wege sind zum Großteil befestigt, kurze Abschnitte folgen auch wenig befahrenen Straßen - das muss man...
Die zweite Etappe des Remstal-Pilgerns hat ihren Charme durch schöne Ausblicke auf die Ostalb. Die Wege sind zum Großteil befestigt, kurze Abschnitte folgen auch wenig befahrenen Straßen - das muss man mögen, oder man nimmt für diese Etappe das Rad.
Schon in Böbingen bietet der 2019 angelegte Bürgerpark eine Attraktion für Familien mit Spiel- und Wasserplätzen. Dann folgen mehrere spirituelle Orte mit der schön gelegenen Beiswanger Kapelle, der St. Jakobus-Kirche in Bargau mit Stempelstation für Jakobus-Pilger und die Lourdes-Grotte. Immer wieder tun sich dazwischen Blicke auf die drei Kaiserberge auf: dem Staufen, Stuifen und Rechberg, oder zum Rosenstein und übers Remstal. Schwäbisch Gmünd bietet dann kunstgeschichtliche Highlights: Das Heilig-Kreuz-Münster ist die älteste süddeutsche Hallenkirche aus der Zeit der Gotik. Ein besonderes Schmuckstück ist auch die zwischen 1220 und 1250 erbaute Johanniskirche, eine spätromanische Pfeilerbasilik, die Johannes dem Täufer geweiht ist.
Start an der kath. Kirche St. Josef, den Kirchberg runter zur Mögglinger Straße. Hier rechts, bis sofort nach der Adlergasse ein Weg unter der Bahnhofstraße durchführt, auf dem auch die Rems überquert wird. Der Hauptstraße folgend unter der B29 hindurch, bis rechts der Beiswanger Weg abgeht. Entweder man folgt ihm auf dem Teerweg Richtung "Beiswanger Kapelle", oder man biegt vor dem Klotzbach links in den Trampelpfad bis zum Bürgerpark. Nach Beachfeld noch 200 m Teerstraße folgen, bis rechts der Pilgerweg V2 abgeht. Bergauf durch Obstwiesen auf eine Hochfläche mit schönen Aussichten, auf Teerweg durch Felder bis zur Beiswanger Kapelle und weiter nach Beiswang. Am Ortsausgang Richtung Bargau erst links, dann rechts auf Verkehrsstraße bis rechts der Radweg nach Bargau abgeht, einem Pilgerort auf dem Jakobusweg – natürlich mit Jakobuskirche. Von der Kirche zurück zur Hauptstraße, links halten bis zur Lauchhofstraße, an Kleintierzucht rechts zum Oberen Lauchhof und der Lourdes-Grotte. Durch den Hof weiter über den Unteren Lauchhof, durchs Strümpfelbachtal und weiter Richtung Hetzenbühlhof bis nach Oberbettringen zur Cyriakuskirche. Bühlgasse folgen bis zum Abzweig rechts „In die Riedäcker“, links am Seniorenheim vorbei, nach 50 m links Treppe abwärts und dem Radweg folgen zur PH, die man umgeht bis zur Wendeplatte. Von dort links in die Hardtstraße, lange durch Wohngebiete bis zum Hochbergweg, diesem links abwärts folgen bis zur Oberbettringer Straße. Links halten und über Treppen zum Biergarten Zeiselberg. Von hier führen viele Wege hinab zur Altstadt, zu unserem Ziel: dem Heilig-Kreuz-Münster.
Da nicht an jeder Ecke ein Biergarten zu finden ist, sondern erst am Ende, sollte genügend Verpflegung im Rucksack sein.
Wer diese Strecke mit dem Rad zurücklegt, bewegt sich zu gut 90 % auf befestigten Wegen, die sich fürs Rad anbieten. Unbefestigte und schmale Abschnitte müssen kurz geschoben werden.
Sowohl Start- wie auch Zielpunkt liegen an der Eisenbahnlinie Stuttgart - Aalen. Es ist somit möglich mit dem Zug nach Böbingn zu fahren, die Tour zu laufen und von Schwäbisch Gmünd mit dem Zug zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen.
Stopp in der St. Jakobus-Kirche in Bargau, einer neoromanischen Säulenbasilika. Biergarten "Zeiselberg" in GD mit Blick auf die Altstadt.
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