Rheinsteig 09. Etappe Vallendar - Koblenz-Ehrenbreitstein (Nord-Süd)
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Wegbeschreibung
Mitten in den pittoresken Fachwerkhäusern von Vallendar beginnt die Wanderung auf dem Rheinsteig (RS) nach Ehrenbreitstein. Die altehrwürdige Nepomukbrücke führt über den Hillscheider...
Wegbeschreibung
Mitten in den pittoresken Fachwerkhäusern von Vallendar beginnt die Wanderung auf dem Rheinsteig (RS) nach Ehrenbreitstein. Die altehrwürdige Nepomukbrücke führt über den Hillscheider Bach, wonach man links abbiegt. Über den Gilgenborn und von Gärten gesäumte Fußwege erreicht man kurz darauf die Theologische Hochschule, die sich auf dem Areal des Klosters Schönstatt befindet, das bereits 1143 gegründet wurde. Der RS passiert den parkähnlichen Klostergarten und trifft im Wambachtal ein, wo man sich rechts wendet. Der RS nutzt einen Forstweg, der ansteigend durch üppiges Grün verläuft. Begleitet vom Bach gelangt man zum Brunnen Bischofsbur, der nahe einer Schutzhütte sprudelt. Im Bogen umrundet man die Auenwiesen, bevor es stramm bergan zum Vallendarer Freibad geht.
Dort wandert man am Ortsrand zum Sportzentrum und um das weitläufiges Areal des Berufsförderwerkes bis zur nahen K 83. Nach Querung der Straße in offener Flur, folgt man einem bequemen Feldweg. Nach einem markanten Rechtsknick wandelt sich der Feldweg zum wildromantischen Hohlweg, der hinunter nach Mallendar führt. Nach Querung des Mallendarer Baches schwenkt man links und lässt die Häuser schnell hinter sich. Nun biegt der RS auf einen gewundenen Wiesenweg, der zum Ortsrand von Urbar ansteigt. Dort angelangt, nutzt man ruhige Nebenstraßen und Fußwege, um das Wohngebiet zu durchqueren. Man passiert den Friedhof und trifft auf die Arenberger Straße, der man kurz nach links folgt. Doch schon biegt der RS rechts ab und führt auf Fußwegen an einem Sportplatz und einer ehemaligen Kaserne vorbei zur Greifenklaustraße. Hier endet der Anstieg am Rand des Rheinplateaus.
Nach Passieren des ersten Parkplatzes betritt man das ehemalige BUGA Gelände. Geblieben sind die gepflegten Grünflächen und Wege und so flaniert man durch ein noch immer sehr ansprechend gestaltetes Umfeld zur nahen Hangkante. Dort wartet die hölzerne Aussichtsplattform mit dem phantastischen Rhein-Mosel-Blick, in dessen Fokus das Deutsche Eck liegt. Diesen Abstecher darf man sich wirklich nicht entgehen lassen...
Danach passiert der RS den kunstvollen „Schieferwirbel“, quert dann das Plateau und den gebührenpflichtigen Parkplatz, bevor er am Eingangspavillon der Festung scharf links auf einen Fußweg abbiegt. Zuvor lohnt es sich aber unbedingt der berühmten Festung Ehrenbreitstein einen (kostenpflichtigen) Besuch abzustatten.
Der RS senkt sich zu einem geschotterten Fußweg ab, der aussichtsreich durch die rückwärtige Bergflanke verläuft. Nach einer Gabelung beginnt ein anspruchsvoller Pfad, der sich bald stramm bergan schwingt und an der Bergstation des Festungsaufzugs endet. Nun folgt der RS der Zufahrt durch die „südliche Anlage“ bis zum Beginn des Felsenpfades. Der windet sich abenteuerlich durch eine Festungsbastion und wenig später hart am Fels talwärts und verlangt volle Aufmerksamkeit. Unten angelangt, quert man die Charlottenstraße und läuft durch die Hofstraße (Abzweig zum nahen Bahnhof), bis der RS rechts zum Rheinufer abbiegt. Am Anleger der Personenfähre endet die Etappe in Sichtweite zum Deutschen Eck.
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