Rheinsteig 08. Etappe Sayn - Vallendar (Nord-Süd)
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Wegbeschreibung
Vom Schloss Sayn folgt man kurz der L 306, dann wird der Anstieg zur Burg in Angriff genommen. Stramm steigt der Rheinsteig (RS) auf und passiert einen Wehrturm. Nach einem schönen...
Wegbeschreibung
Vom Schloss Sayn folgt man kurz der L 306, dann wird der Anstieg zur Burg in Angriff genommen. Stramm steigt der Rheinsteig (RS) auf und passiert einen Wehrturm. Nach einem schönen Talblick zur Sayner Hütte erreicht man die Burg. Das alte Gemäuer beeindruckt noch heute und der herrliche Ausblick über das Neuwieder Becken zum Rhein sorgt für Hochstimmung. Nach Verlassen des Burgareals, biegt der RS auf einen Pfad in die Flanke des Burgberges. Auf teils felsigem Grund führt der Pfad bergan. Nach Abzweig des Traumpfads, steigt der RS pfadig weiter knackig an und erreicht einen Parkplatz am Waldrand. Zurück im Wald wird es flacher. Nach Überschreiten einer Kuppe stößt der RS wieder auf den Traumpfad und knickt scharf rechts bergab. Kurz darauf ist der Sattel an der Oskarhöhe erreicht, wo ein Abstecher zur nahen Hütte mit Ausblick zum Rhein lohnt.
Beim folgenden Steilabstieg über enge Serpentinen ist Aufmerksamkeit und Trittsicherheit gefragt, bis man im idyllischen Brexbachtal eintrifft. Sofort wird man vom himmelhoch aufragenden Viadukt der Brexbachtalbahn in Bann geschlagen. Der RS führt unter den Brückenbögen durch und nutzt danach einen Steg, um den Bach zu queren. Nun wird es anstrengend, denn der RS kennt nur eine Richtung: nach oben!
In engen Serpentinen schlängelt sich der Pfad vorbei an Baumveteranen und Felsen bergwärts. Zweimal kann man an Querwegen verschnaufen, doch der stramme Anstieg setzt sich unvermindert fort. Als sich der Wald lichtet und sich neben einer Palisade ein Römerturm empor reckt, ist der Anstieg so gut wie gemeistert. Bänke stehen bereit, um in Ruhe die grandiosen Aussicht zu genießen, die sich bis weit in die Eifel erstreckt.
Fast eben führt der RS zum nahen Waldrand, biegt rechts ab und passiert den Meisenhof, der zur Einkehr lockt. Mit einigen Schlenkern führt der RS nun durch die Felder, wo sich ein sensationeller Panoramablick öffnet. Beschwingt läuft man sanft bergab, erreicht ein Wäldchen und folgt dem RS in Schleifen hinunter ins Wenigerbachtal,. Direkt an einem Hotel knickt der RS rechts ab, verläßt kurz darauf den Wald und passiert ein weiteres Hotelgebäude. Nach kurzem Intermezzo auf der Zufahrtsstraße darf man wieder ins Grüne abbiegen und dabei sogar neben dem Großbach wandern. Dann bleiben Bach und Wald zurück und zwischen den Gärten verlässt man Bendorf. Der RS gewinnt deutlich an Höhe und trifft nach einigen Serpentinen am Rand der Felder ein. Nun wandert man bei guter Rundumsicht über den Galgenberg und quert nach mehreren Richtungswechseln die L 307. Über Feldwege nähert man sich dem Rand eines Industriegebietes und quert die K 81. Per Unterführung lässt man die A 48 hinter sich und gelangt zurück in Felder und Wiesen. Im Bogen wandert man ins Wüstenbachtal und folgt ihm abwärts zum Waldrand. Sogleich folgt der stramme Rückanstieg zum Wüstenhof, der Gelegenheit zur Einkehr und eine tolle Aussicht zum Rhein bietet.
Entlang der Hangkante nähert man sich den ersten Häusern von Vallendar und nutzt dort einen Waldweg für den Abstieg zum Meerbach. Hier stößt man auf einen Fußweg, der zwischen den Gärten und Häusern zur Marzellinuskirche und zum Rathausplatz von Vallendar führt, wo diese Etappe endet.
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