City Tour
Der Rundgang stellt ein Paket aus Siegener Baukultur- und Geschichte dar, welches durch Einkaufs- und Gastronomieangebote erweitert wird. Über alle interessanten Punkte gibt es detaillierte Informationen,...
Der Rundgang stellt ein Paket aus Siegener Baukultur- und Geschichte dar, welches durch Einkaufs- und Gastronomieangebote erweitert wird. Über alle interessanten Punkte gibt es detaillierte Informationen, die hier auch verlinkt sind.
Die Stadt Siegen entstand auf dem Siegberg und war früher von einer Stadtmauer umgeben. Der Stadtrundgang beginnt an der nach einem der Siegener Stadttore benannten Kölner Tor. Nach einem kurzen Treppenweg erreicht die Tour die Martinikirche, Siegens ältestes Gotteshaus. Von dort geht es durch einen Gang auf den Hof des Unteren Schlosses, einstiger Fürstensitz der Nassau-Oranier. Anschließend geht es an der Fürstengruft entlang, vorbei am Museum für Gegenwartskunst, dem ehemaligen Telegraphenamt Siegens. Nun führt der Rundgang den Wanderer in die Altstadt: von der alten Poststraße erreicht er die Marienkirche. Über enge Pflastergassen geht es hinauf zum historischen Rathaus, wo auch die Touristeninformation ihren Sitz hat. Über den Kornmarkt führt die Strecke zur Nikolaikirche, auf deren Dach das weithin sichtbare, vergoldete Könchen thront, mit dem Fürst Johann Moritz von Nassau Oranien seinen hohen Adelsstatus unterstrich. Das goldene Krönchen ist das Wahzeichen der Stadt. Siegen wird deshalb auch als die "Krönchenstadt" bezeichnet.
Die Strecke leitet den Gast nun noch einmal nach oben über die Burgstraße auf die Spitze des Siegbergs zum Oberen Schloss. Dieses beherbergt heute das Siegerlandmuseum mit seiner bedeutenden Sammlung von Werken des in Siegen geborenen Malers Peter Paul Rubens. Von der Mauer, die das Gebäude umgibt, bieten sich dem Stadtwanderer an verschiedenen Punkten Aussichtsmöglichkeiten. Zudem lädt der gepflegte Schlosspark mit seiner reichhaltigen Blumenpracht zum Verweilen ein. Den Park verlässt der Besucher durch eines der untere Tore. Dieses führt ihn wieder in die historische Altstadt, die das Herz von Siegen darstellt. Dort endet der Stadtrundgang.
Da es in einigen Abschnitten über Kopfsteinpflaster geht, empfiehlt sich solides Schuhwerk.
Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Einkehr- und Stärkungsgelegenheiten. Ein schönes Ambiente zum Verschnaufen bietet das Siegerlandmuseum mit seiner Kaffeestube im Oberen Schloss. Dort wird die Siegerländer Spezialität "Riewekooche" (ein Kartoffelbrot) angeboten. Die Stube hat aber nicht immer geöffnet. Sollte dies der Fall sein, bietet vor dem Museum das "Wirtshaus am Oberen Schloss" eine gute Ausweichmöglichkeit.
Besonders spannend im Museum: das Bergwerk unter dem Schloss. Dieses bietet einen Einblick in die jahrtausendealte Geschichte des Erzbergbaus.
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