Lindbergrunde
Charakter: Ein Ausflug übers „rote Kot“ Lange Stollen und Höhlen befinden sich im ehemaligen Bergwerk am „roten Kot“ (Kellerberg Rotkot), genannt nach der eisenhaltigen roten Erde, die dort zu finden ist....
Charakter:
Ein Ausflug übers „rote Kot“
Lange Stollen und Höhlen befinden sich im ehemaligen Bergwerk am „roten Kot“ (Kellerberg Rotkot), genannt nach der eisenhaltigen roten Erde, die dort zu finden ist. 1587 erließen die Grafen von Degenberg eine „Alaun-Bergwerksordnung zu Zwisel“. Alaun wurde in der Medizin, zum Färben in Glashütten und in Lederfärbereien benötigt. Aus den abgebauten Eisenerzen wurden auch Vitriol, und Polierrot für Glashütten gewonnen. Das Bergwerk arbeitete mit mehreren Unterbrechungen über einen Zeitraum von 375 Jahren. Spuren des Bergwerkbetriebs sind auf dem Gelände gut erkennbar.
Einfache Wanderung, zum Teil auf dem montan-historischen Themenweg in Rotkot (Beginn Glasmacherkapelle). Die Markierung führt auch zum „Kanapee“ (Aussichtsfelsen in Sofa-Form); Sehenswert: Glasmacherkapelle mit Totenbretter, Blutbuchen, vergitterte Stolleneingänge; Abraumplatz mit Steinbecken, Wegstock St. Gunther, Wiesenlandschaft mit Fischteichen, Rundpanorama Bayerischer Wald/Böhmerwald.
Streckenbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Parkplatz Rotwald (bei der Abfahrt Rotwald von der B 11). Dieser Wanderweg verläuft parallel zur Straße nach Lindberg. An der Bushaltestelle am Ortseingang von Lindberg überquert man die Hauptstraße und geht auf dem Bürgersteig zunächst weiter in den Ort hinein. Man biegt in die von links kommende Kramerstraße ab, folgt dieser für einige Meter, geht geradeaus weiter und gelangt so auf einem Feldweg wieder aus dem Ort. Von diesem Feldweg, der sich am Hang entlang zieht, bietet sich im weiteren Verlauf ein wunderbarer Panoramablick in das Tal des Großen Regens, auf Rabenstein und Zwiesel; im Tal erkennbar sind die Schornsteine der Glashütte als eines der Zwiesler Wahrzeichen.
An einer freistehenden Eiche wendet sich der Weg nach links und erreicht nach einem Weiler den oberen Ortsrand der „Rotkot-Siedlung“; der Name „Rotkot“ leitet sich vom früher hier abgebauten Eisenerz ab, das als Polierrot in der Glasindustrie verwendet wurde.
Der „Schleiferweg“ führt am Ortsrand hinter den Häusern vorbei. In der Linkskurve verlässt man den Schleiferwege, geht noch ein kurzes Stück geradeaus weiter und biegt dann rechts auf einen anfangs steil nach oben führenden Waldweg ab. An der ersten Wegkreuzung kann man nach rechts hangaufwärts einen Abstecher zu einem Aussichtsfelsen machen. Der Weg führt aber geradeaus weiter.
An der nächsten Wegquerung biegt man nach rechts ab, kurz danach hangabwärts nach links und erreicht so die Glasmacherkapelle – mit einigen Totenbrettern und Sitzgelegenheiten - überragt von zwei Blutbuchen.
Hier folgt man der Forststraße nach rechts und steigt auf einem Waldweg zum Teil recht steil nach oben auf.
Auf dem Bergsattel angekommen, hält man sich links und geht auf einem Forstweg nahezu auf einer Höhenlinie um den Hochleitenberg herum. An mehreren Stellen bieten sich von dieser Strecke aus schöne Ausblicke auf Böhmen, auf den Falkenstein und die vorgelagerten Weiler (Schleicher, Kreuzstraßl) und die Weiher der Fischzuchtanlage am Kolbersbach bei Lindbergmühle.
Der Forstweg mündet am Ortsrand von Lindberg in den Hochleitenweg, der bei einer Totenbrettgruppe auf die Dorfstraße/Lehener Str. trifft. Nun hält man sich links und biegt nach ca. 300 m rechts in den Riesweg ein. Bevor dieser stark ansteigt, geht es nach rechts in einen Waldrand, wo ein schmaler Pfad in den Wald hineinführt. Es bieten sich Ausblicke auf Lindberg sowie später auch auf Rabenstein und den Hennenkobel.
Am Ende dieses Wegabschnitts beim Wegstock von St. Gunther trifft man auf die Straße von Lindberg nach Unterzwieselau. Diese geht nach einigen Metern nach links und biegt bei nächster Gelegenheit rechts in einen Feldweg ein. Der Weg läuft erst durch Wiesen, dann in ein kleines Waldstück, aus dem er bei einem Pferdehof wieder herausführt. Eine Wiesenlandschaft geprägt von zwei Fischteichen (den sog. Reifweihern) liegt in unmittelbarer Nähe. Ein schmaler von Birken gesäumter Weg führt am ersten Weiher vorbei und mündet in einen breiteren Feldweg. Man biegt nach rechts und wandert weiter zwischen Wiesen und Weideflächen. Am höchsten Punkt dieses Weges, wo der Wind fast immer bläst, lohnt es sich stehen zu bleiben und den Rundumblick auf das Bayerwaldpanorama zu genießen. Später bei den Häusern im Benat gelangt man auf eine schmale Asphaltstraße, die bergab über den Mühlbach führt und dann zu den Häusern im Haarholz ansteigt, wo sie zwischen den Häusern rechts in den Wald abbiegt. Der Waldweg mündet in den Fuß/Radweg an der B11, der nach rechts zurück zum Ausgangspunkt führt.
Wanderflyer kostenlos in der Touristinfo Zwiesel erhältlich
Wanderkarte "Zwieseler Winkel" - mit GUTI Gästekarte kostenlos in der Touristinfo Zwiesel erhältlich
Ano
Ano
Bahn + Bus Tipp - mit GUTI Gästekarte kostenlos
- Stadtbushaltestelle: Sportzentrum Rotwald
- An der Strecke mehrere Bushaltestellen des Falkenstein-Busses
- Entfernung zum Bahnhof ca. 20 min.
Bahn + Bus Tipp: mit GUTI Gästekarte kostenlos
- Stadtbushaltestelle: Sportzentrum Rotwald
- An der Strecke mehrere Bushaltestellen des Falkenstein-Busses
- Entfernung zum Bahnhof ca. 20 min.
Parkplatz Rotwald in Zwiesel
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