Wir sind die Distelfinken
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Waldreich ist das Gemeindegebiet. Beinahe 60 % der Markungsfläche sind Wald, überwiegend standortgerechte Buchenwälder auf den Höhen über dem Kochertal. In heißen Sommermonaten ein wunderbares Wanderrevier....
Waldreich ist das Gemeindegebiet. Beinahe 60 % der Markungsfläche sind Wald, überwiegend standortgerechte Buchenwälder auf den Höhen über dem Kochertal. In heißen Sommermonaten ein wunderbares Wanderrevier. Wasser gibt’s nicht nur im Kocher, im Forellenbach und im Zimmerbach. Es erfrischt die Füße der Wanderer – aber wahre Entspannung erfährt Mann und Frau im Solebad!
Schon vor der Zeitwende bis zum 19. Jahrhundert wurde hier Salz gewonnen aus bis zu 290 Meter tiefen Brunnen. Das Salz, welches lange Zeit die Geschichte der Stadt mitbestimmte, prägt heute die Badekultur. Das Salzwasser aus dem Untergrund speist das Bad. Ausgesprochen vergnüglich, aber vor allen Dingen sehr gesundheitsfördernd, ist das Niedernhaller Solebad. Die erwärmte Sole in den 3 Becken mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von 1,35 m ist angereichert mit wertvollen Mineralien. Die Badegäste wissen die wohltuende Wirkung des Bades zu schätzen, z. B. bei Bandscheiben- und Wirbelsäulenproblemen, Rheuma und Gicht, bei Krankheiten der Atemwege und der Atmungsorgane, bei allgemeinen Schwächezuständen oder einfach zur Förderung des Wohlbefindens. Um die Gesundheitspflege abzurunden, befindet sich im Solebad eine Massagepraxis und eine Sauna.
Ja, wandern kann man hier, wo eine wunderschöne Umgebung einlädt, wo man nach der Wanderung die müden Glieder in Solewasser räkeln kann und anschließend ein Viertel des „Niederhaller Distelfink“ genießen kann!
Ausgangspunkt der Wanderung ist die Wandertafel am Parkplatz an der Stadthalle in Niedernhall.
Von dort gehen wir zur Kocherbrücke, vorbei am Götzenhaus, in dem der „Ritter mit der eisernen Faust“ in seinen Jungenjahren nicht nur schreiben und lesen, sondern auch reiten und fechten lernte! Wir folgen dem Wegzeichen roter Strich auf weißem Grund (Georg-Fahrbach-Weg).
Auf der Hauptstraße am Rathaus, erbaut 1477, vorbei zum ehemaligen Gasthof Linde, dann Richtung Giebelheide. Nach 100 m biegen wir nach links, gehen die Steige aufwärts, überqueren die Landesstraße und erreichen, nach einer halben Stunde, auf der Hochfläche Schloss und Hofgut Hermersberg. Das ehemalige Jagdschloss, heute Privatwegbeschreibung besitz, wurde 1550 von den Herren von Hohenlohe erbaut.
Wir folgen dem Rot-Punkt-Weg Richtung Waldzimmern. Auf dem HW 8 überqueren wir die Landesstraße, wandern durch den Gewerbepark Waldzimmern, vorbei an der Baumschule zum „Steinernen Kreuz", einem Sühnekreuz, an der Wegegabelung. Dort nehmen wir den linken Weg. Nach ca. 250 m biegen wir wieder links ab in den Forellenbachweg, dem wir bis zur nächsten Abzweigung mit dem Wegzeichen blauer Punkt folgen.
Wir halten uns rechts und folgen dem blauen Punkt bis zum Waldrand, dann kurz weiter nach rechts, bis wir den Niedernhaller Rundweg 3 erreichen. Links geht’s auf kürzestem Weg nach Niedernhall. Wir folgen aber dem „Grünen 3er“ nach rechts und erreichen nun die topographische Höhe 400.
Von hier geht’s nach Lipfersberg, durch den Weiler, weiter steil abwärts ins Kochertal nach Ingelfingen. Von der Kocherbrücke geht es durch die historische Altstadt bis zum Württembergischen Weinwanderweg (Symbol rote Traube), dem wir aufwärts durch die Weinberge, vorbei am „Ingelfinger Fass“ bis zum Criesbacher Sattel, folgen. Die Georg-Fahrbach-Gedenktafel ehrt den langjährigen Präsidenten des Schwäbischen Albvereins, der in Criesbach geboren wurde. Wir folgen dem Georg-Fahrbach-Weg, hoch über dem Kochertal bis Niedernhall. Würden wir weiterlaufen, kämen wir nach Stuttgart, wo der Fernwanderweg des Schwäbischen Albvereins endet.
Parkplatz Stadthalle Niedernhall
Besonderheiten:
Historische Altstadt, Abt-Knittel-Kelter, Rathaus, Solebad
Anschlusswanderungen
Tour 5 und 7, Georg-Fahrbach-Weg ab Criesbach bis Stuttgart-Uhlbach
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